Paulini Publishing
Lasst die Toten ruhen, Taschenbuch von Paulini Publishing

Am 7. Januar 1732 öffnete eine Kommission der kaiserlichen Armee in einem serbischen Dorf dreizehn Gräber und schrieb nüchtern auf, was sie fand. Mit diesem Bericht trat das Wort Vampir in die europäischen Sprachen ein — und löste die erste gesamteuropäische Erregung über ein Thema aus, das seither nicht mehr verschwunden ist.

Dieser Band folgt der Spur von dort aus: vom Amtsdokument über den Diakon, der die „Beweise" 1734 kühl auseinandernimmt, zu Ossenfelders erotischer Drohung, Bürgers Lenore und Goethes Braut von Corinth. 1819 kippt alles — Polidori macht aus dem aufgedunsenen Bauern im Lehm den eleganten Lord Ruthven, und noch im selben Jahr erscheint in New York die erste Parodie. Es folgen Hoffmann, Raupach und schließlich Wachsmanns Der Fremde, in dem ein halbes Jahrhundert vor Dracula dessen Bauplan bereits fertig dasteht.

Elf Texte, 1732 bis 1844. Alle deutschsprachigen Stücke behutsam modernisiert, die englischen neu übersetzt — mit Vorwort und einer eigenen Einordnung vor jedem Text.

Darunter zwei Wiederentdeckungen: der Amtsbericht, den Hoffmann neunzig Jahre später wörtlich zitiert, und Raupachs Lasst die Toten ruhen, das über eine anonyme englische Übersetzung jahrzehntelang Ludwig Tieck zugeschrieben wurde — hier richtiggestellt.

Diese Ausgabe

Übersetzung
Vollständig und ungekürzt
Taschenbuch
324 Seiten, 12,7 × 20,3 cm
eBook
Kindle
Hardcover
234 Seiten, 15,2 × 22,9 cm
ISBN Taschenbuch
978-3-9826504-1-8
ISBN Hardcover
978-3-69495-031-8
Reihe
Bibliotheca Gothica, Band 7
Verlag
Paulini Publishing

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    Am Hochzeitstag stürzt ein riesiger Helm in den Burghof. Mit diesem Roman begann die Gothic Novel.

  2. Band 2

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  3. Band 3

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  4. Band 4

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    Charles Maturin · 1820

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  5. Band 5

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  6. Band 6

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